PhilEssay
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Wettbewerb Philosophischer Essay
Erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb Philosophischer Essay
Wettbewerb philosophischer Essay – gleich zwei Fremdwörter hintereinander und dann noch ein Wettbewerb! Kein Problem, zumindest für einige unserer SchülerInnen. Denn aus den 11er und 12er Philosophie-Kursen von Brigitte Goronz-Athanase und Hermann-Josef Skutnik haben einige ihrer hoffnungsvollen Eleven sich mit ihren Werken so hervorgetan, dass sie zur Begutachtung und zum Vergleich mit anderen an anderen Oberstufen in Nordrhein-Westfalen geschriebenen Essays weggeschickt und einer Urkunde für würdig gehalten wurden. Für die Elfer und Zwölfer ist im Rahmen des Philosophie-Unterrichts das Verfassen eines Essays durch einen Konferenzbeschluss verpflichtend.
Es standen wie jedes Jahr vier Themen zur Auswahl. 1. „’The basis of the optimism is sheer terror’ – Die Grundlage des Optimismus ist die nackte Angst“ (Oscar Wilde); 2. „Das Bekannte überhaupt ist darum, weil es bekannt ist, nicht erkannt.“ (G.F.W. Hegel); 3. Atomenergie ist absolut unverantwortlich und unbezahlbar. Unverantwortlich, weil schon ein einziges Atomkraftwerk aufgrund des Zwangs, den radioaktiven Abfall in unruhiger Erde über eine halbe Million Jahre zu lagern, für etwa 7000 Generationen nicht nur technische Schutzmaßnahmen, sondern polizeiliche und politische Restriktionen erfordert.“ (Dieter Böhler in seiner Berliner Abschiedsvorlesung vom 17.07.2011); 4. „Wenn nicht entweder die Philosophen Könige werden in den Staaten oder die heutigen sogenannten Könige und Gewalthaber sich aufrichtig und gründlich mit Philosophie befassen und dies beides in eines zusammenfällt, politische Macht und Philosophie (…), gibt es, mein lieber Glaukon, kein Ende des Unheils für die Staaten, ja, wenn ich es recht sehe, auch nicht für das Menschengeschlecht überhaupt (…).“ (Platon, Staat, 473c-e).
Alle von den beiden Philosophie-Lehrern eingesandten Essays erhielten also eine Urkunde, was nicht einen zwingenden Automatismus beinhaltet. Die SchülerInnen haben folglich die Kriterien wie Relevanz für das Essay-Thema, philosophisches Verständnis des Themas, argumentative Überzeugungskraft und Originalität im Blick gehabt. Erstaunlicherweise sind es diesmal viele Schülerinnen gewesen, die sehr gute Essays verfasst hatten. Da gilt wohl der alte römische Satz: „Barba non facit philosophum“ – Der Bart allein macht noch keinen Philosophen! Wie weise!?

Die erfolgreich philosophierenden SchülerInnen sind aus der Jahrgangsstufe 11: Jannik Schlewing, Ines Birnbacher ,Vanessa Hahm, Kira Poggengerd und Melinda Zirek; aus der Jahrgangsstufe 12: Sina Dömer, Anna Sauermilch, Katharina Penner und Kim Woodley.
Hier gilt einmal nicht die Sentenz: „Si tacuisses, philosophus mansisses!“ (Wenn du geschwiegen hättest, wärest du ein Philosoph geblieben!) Herzlichen Glückwunsch den erfolgreichen TeilnehmerInnen! (skut)
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