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Lesetagebücher
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Lesetagebuch + Lesespaß = Leseförderung ?!
In fast allen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I setzen wir bei uns an der Schule bei der Beschäftigung mit Lektüren auf die motivierenden Lesetagebücher.
Die Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheit und Zeit, sich selbstständig und in ihrem Lerntempo mit dem angebotenen Text zu beschäftigen. Pflicht- und Wahlaufgaben tragen dazu bei, dass die Lernenden eigene Schwerpunkte bei der Auseinandersetzung mit der Lektüre setzen können: Sie können ihr Textverständnis dokumentieren, indem sie Inhalte visualisieren, fiktive Figurenbriefe verfassen oder Tagebucheinträge der Charaktere verfassen, Fragen zum Inhalt oder Internetrechercheaufträge runden die angebotene Vielfalt ab.So beschäftigte sich der 5.Jahrgang (06/07) mit dem Jugendbuch Insel der blauen Delphine von Scott O`Dell. Diese eindrucksvolle Geschichte beschäftigt sich mit der künstlerischen Darstellung des Lebens eines sogenannten Robinson-Crusoe-Mädchens, das tatsächlich von 1835 1853 allein auf einer Insel vor der kalifornischen Küste gelebt hat.
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Für die Schülerinnen und Schüler war der Text in mehrfacher Hinsicht interessant: Zum einen ist ein Mädchen einmal Heldin einer Abenteuergeschichte und zum anderen können die Leser etwas über die Ureinwohner Amerikas, deren Lebensweise und ihre Auseinandersetzung mit der `Zivilisation` erfahren, außerdem konnten wir durch die Lektüre sowie Recherchen im Internet unser Wissen über die nordamerikanische Flora und Fauna vertiefen und erweitern, denn wer weiß sonst schon, was Abalone sind.
Auch dass andere Schulklassen ihre Lesetagebücher zum Buch ins Internet gesetzt hatten und wir so z.B. deren Illustrationen mit unseren Vorstellungen von der Insel und dem Mädchen Karana vergleichen konnten, motivierte die Lernenden, ihre Ideen und Meinungen möglichst detailliert zum Ausdruck zu bringen:
Obwohl der abenteuerliche Charakter der Geschichte auch die Jungen der Jahrgangsstufe angesprochen hatte, entschlossen wir uns im Schuljahr 06/07 (im Rahmen des Unterrichtsvorhabens Freundschaft: Jungen und Mädchen) für die 6. Klasse ein Jugendbuch auszuwählen, in dem der Ich-Erzähler ein Junge ist:
In Robinson, Mittwoch und Julchen von Klaus Kordon geht es um einen Jungen, der in den Sommerferien neue Freunde findet, sich mit seinen Eltern auseinandersetzt und die Liebe kennen lernt.
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Der 7. Jahrgang (06/ 07) setzte auf Vielfalt und stellte den Schülerinnen und Schülern 3 Bücher vor, aus denen sie sich eines auswählen konnten:
- Löcher von Louis Sacher
- Im Chat war er noch so süß! von Annette Weber
- Davids Versprechen von Jürgen Banscherus
So konnten wir die unterschiedlichen Interessen, Leistungsmöglichkeiten und aktuellen Entwicklungen (chatten!) Rechnung tragen und unsere Schülerinnen und Schüler individuell fördern.
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