Facharbeit Mülltrennung
Facharbeit Mülltrennung
Facharbeit im Rahmen des WP I-Kurses
Naturwissenschaften in der Jahrgangsstufe 7
Nicht alles ist Müll! Viele Verpackungen können weiterverarbeitet oder wiederverwertet werden. Alles über die Trennung von Müll, Mülltipps und Sachen zum Selbermachen findet ihr auf den nächsten Seiten.
Viel Spaß
SARA PIGAC (zum Zeitpunkt der Erstellung: 7C)
- Warum wird eigentlich Müll getrennt?
- Wohin mit Papier und Pappe?
- Wohin mit Küchen- und Gartenabfällen?
- Dünger aus Kompost
- Wohin mit dem Kunststoff (Plastik)?
- Was passiert später mit dem Müll?
- Müllvermeiden ist BESSER
- Einweg ist kein Weg – Mehrweg ist der Weg (Antrag an die Schulkonferenz)
- „Das bessere Müllkonzept“
1. Warum wird Müll eigentlich getrennt?
Wenn man Müll nicht trennen würde, sondern alles in einen Mülleimer „schmeißt“, würden sehr, sehr viele Umweltprobleme auftreten.
Wir trennen zum Beispiel Glasflaschen, damit sie wieder ausgespült werden und wieder verwendet werden können.
Dies ist sehr wichtig, um die Umwelt durch die Herstellung vieler Einwegtrinkverpackungen nicht zu sehr zu belasten.
Es gibt viele Methoden Müll zu vermeiden und diese Methoden sollten wir alle nutzen. Wir sollten diese Methoden alle kennen, um sie sinnvoll auszunutzen und den Müll richtig zu trennen. Auf den nächsten Seiten werden Methoden vorgestellt, wie Müll getrennt wird, wo was hinein gehört und wo diese Sachen zu bekommen sind. Wir sollten immer daran denken Müll ist nicht nur Müll, sondern ein sehr wichtiger Rohstoff, das sollten wir uns immer vor Augen halten.
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2. Wohin mit Papier- und Pappabfällen, die anfallen?
Der Altpapiercontainer!
In den Altpapiercontainer gehören Zeitungen, Hefte, Bücher (ohne Einband), Kartons, Kataloge, Papier.....
Altpapiercontainer stehen überall in kleineren Abständen in Stadtvierteln.
Wenn man Zeitungen mit seinem Namen einfach hinterlässt und nicht in den Container einwirft, gibt es Geldbußen bis zu 120, -DM.
Die Kolpingfamilie veranstaltet jeden ersten Samstag im Monat von 8.00 bis 12.00 Uhr an verschiedenen Kirchen Sammelaktionen
für Altpapier.
Es gibt eine Firma, die für die Aufstellung und Entleerung der Altpapiercontainer verantwortlich ist. Der Container wird höchstens jede Woche einmal abgeholt.
Altpapier wird in Papierfabriken zu neuem Papier verarbeitet. So müssen nicht so viele Wälder für die Papierproduktion abgeholzt werden.
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3. Wohin mit den Küchen- und Gartenabfällen, die anfallen?
Die Komposttonne
In die Komposttonne gehören: Eierschalen, Obst- und Gemüseabfälle, aber auch Zweige und Rasenabfälle.
Die Komposttonne wird alle zwei Wochen abgeholt und ausgelehrt. Die Komposttonne gibt es in verschiedenen
Größen: 80 l, 120 l, 240 l, und 660 l. Für jeden Haushalt eine passende Größe.
Die Abfälle werden zu Dünger für die Pflanzen verarbeitet
Die Komposttonne kann man bei der Stadt Gütersloh bekommen.
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- Alle Garten- und Haushaltsreste für die Komposttonne in den Kompostbehälter schmeißen und alles vermischen.
- Zweimal jährlich umsetzen und noch mal vermischen.
- Den Kompost vor Regen schützen, er sollte sich anfüllen wie ein ausgedrückter feuchter Schwamm.
- Nach einem Jahr können Sie den Dünger auf die Pflanzen schmeißen
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5. Wohin mit dem ganzen Kunststoff (Plastik)?
Kunststoffe oder auch Plastik werden von der Natur nicht abgebaut. Vor diesem Problem stehen wir, aber es gibt heutzutage viele Methoden mit Kunststoff (Plastik) umzugehen. Die Natur wäre schon erschöpft, wenn sie unser einziger Lieferant wäre.
Die Menschen müssen schonend mit ihr umgehen und sie schützen. Ja so ist es richtig im ersten Satz, aber wenn wir Menschen etwas erfinden, müssen wir es auch entsorgen, wenn es die Natur nicht schafft. Wir müssen die Erde schützen. Meistens werden Kunststoffe oder auch Plastik einfach verbrannt, aber dann bildet sich immer CO2 in der Luft. Dieses Gas sorgt für die Erderwärmung.
Die Müllberge sind zum großen Teil aus Plastik und Kunststoff, was nicht so gut ist. Damit ein Teil wieder verwertet werden kann gibt es den grünen Punkt.
In den Gelben Sack (Der Grüne Punkt) gehören ausschließlich Gegenstände aus Plastik (Kunststoff) und andere Gegenstände, die mit dem „Grünen Punkt“ gekennzeichnet sind. Dieser Müll gehört nicht in die Mülltonne, damit er aussortiert und recycelt werden kann.
Die gelben Säcke werden alle vier Wochen abgeholt. Ein privates Entsorgungsunternehmen entsorgt die gelben Säcke.
Die Gelben Säcke bekommt man in der Regel bei allen Supermärkten.
Im Kreis Gütersloh hat die Glassammlung eine Firma aus Marienfeld übernommen, die Papiersammlung eine Firma aus Rheda-Wiedenbrück und den Gelben Sack das „duale System Deutschland DSD.“
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6. Was passiert später mit dem Müll?
Altpapier: Das Altpapier wir zu einer Sammelstelle gebracht. Es wird dann zu neuem Papier verarbeitet.
Kompost: Der Kompost kommt in ein Kompostwerk, wo er so lange liegen bleibt, bis er zu Humus wird. Anschließend kann er in Gartenanlagen als Dünger dienen.
Gelber Sack: Die gelben Säcke kommen in eine Fabrik, wo alle Säcke von Hand und zum Teil von Maschinen sortiert werden. Deswegen sollten keine Essensreste mehr in den Sachen sein.
Grüner Punkt: Die Sachen mit dem Grünen Punkt werden immer in die Gelben Säcke getan. Der Grüne Punkt ist nichts anderes, als eine Erinnerung an den Verbraucher, da er hier ein Produkt in der Hand hat, was hochkompliziert entsorgt werden muss.
Gegenstände die in den Gelben Sack (Grüner Punkt) kommen, sind neue Rohstoffe für neue Verpackungen und Sachen.
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7. Besser als Müll trennen ist erst mal Müll zu vermeiden: „Tipps für die Schule!“
Nun Tipps zur Müllvermeidung in der Schule. Dort kann man ziemlich viel beachten:
Papier: Einige schreiben jeden Text dreimal auf verschiedene Blätter bis es ihnen gefällt und schmeißen die anderen Blätter in den Papierkorb. Wenn man in Kunst Blätter von der Schule bekommt, sollte man damit nicht zu verschwenderisch umgehen.
Aluminium: Anstatt Butterbrotpapier und Alufolie kann man für sein Butterbrot eine Butterbrotdose kaufen und immer wieder benutzen.
Verbunde: Anstatt Trinkpäckchen kann man entweder Einwegflaschen mit Verschluss kaufen und diese mehrmals verwenden.
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8. Einweg ist kein Weg. Mehrweg ist der Weg!
Antrag an die Schulkonferenz
Der WP-I NW-Kurs von Herrn Ladleif hat sich in den letzten Wochen mit dem Thema „Müll in der Schule“ auseinandergesetzt.
Die Untersuchungen vom Müll im Jg. 7 hat ergeben, dass an der Schule innerhalb eines halben Tages sehr viel Verpackungsmüll verbraucht wird. Besonders ist uns aufgefallen, dass sehr viele Trinkpäckchen, in denen sich Aluminium befindet, mitgebracht werden. Auf diese Weise entsteht sehr viel Müll. Wir möchten nicht im Müll ersticken! Der Abbau der Trinkpäckchen dauert nämlich bis zu 300 – 400 Jahre .
Die Herstellung einer Einwegflasche bzw. Trinkpäckchen benötigt sehr viel Energie. Es wird 20 mal mehr Energie verbraucht als bei Mehrwegflaschen. Dies führt zur weiteren Klimaerwärmung und auch wir Jugendlichen möchten noch eine Zukunft haben, ohne viele Umweltkatastrophen.
Daher stellen wir den Antrag, dass zukünftig das Mitbringen von Einwegtrinkverpackungen (Dosen, Trinkpäckchen, usw.) verboten ist.
Wir hatten mit unserem Antrag Erfolg. Er wurde von der Schulkonferenz mit sehr großer Mehrheit angenommen.
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Wer noch mehr gegen die Müllflut unternehmen will, der kann in Gütersloh in der Initiative „Das bessere Müllkonzept mitarbeiten.“ Hier treffen sich Leute, die viele Ideen haben, um den Müll zu vermeiden, damit unsere Welt noch lange bewohnbar ist.
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