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Viele Urkunden für Philosophische Essays

Im vorangegangenen Herbst luden die fünf Bezirksregierungen des Landes NRW sowie der Fachverband Philosophie e.V. erneut dazu ein, über den philosophischen Tellerrand zu blicken. Rund 100 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 11 und 12 setzten sich mit folgenden Denkanstößen auseinander:

1. Erleichtert das Philosophieren das Leben?

2. Das haus hat allen zu gefallen. [...] Das kunstwerk ist eine privatangelegenheit des künstlers. Das haus ist es nicht. [...] Das kunstwerk will die menschen aus ihrer bequemlichkeit reißen. Das haus hat der bequemlichkeit zu dienen. Das kunstwerk ist revolutionär, das haus konservativ. [...] Der mensch liebt alles, was seiner bequemlichkeit dient. Er haßt alles, was ihn aus seiner gewonnenen und gesicherten position reißen will und belästigt. Und so liebt er das haus und haßt die kunst. (Adolf Loos, Architektur, 1909. In: Adolf Loos: Sämtliche Schriften in zwei Bänden. Hg. v. Franz Glück. Erster Band, Verlag Herold, Wien und München 1962. S. 314 f.)

3. Politisch mündige Bürger brauchen jedenfalls materiell nicht viel; ihnen genügt ein elementares Auskommen. (Otfried Höffe: Einigkeit und Recht und Wohlstand. In: SZ vom 3.3.2010, S. 13)

4. Der Moralist kann kein Künstler sein, weil er die Welt nicht schafft, sondern über sie richtet und so eine völlig überflüssige Arbeit erledigt. (Imre Kertész: Galeerentagebuch. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek, 2. Aufl. 2002, S. 13. - Ungar. Orig. Budapest 1992. Kertész ist Literaturnobelpreisträger des Jahres 2002)

Bei so vielen einzigartigen, individuellen und außergewöhnlichen Essays fiel es uns Philosophiekolleginnen und -kollegen sichtlich schwer eine Vorauswahl zu treffen. Letztendlich überzeugten aber 12 Schülerinnen und Schüler der JKG Dr. Joachim Otto, den Vorsitzenden der Jury für die Bezirksregierung Detmold. Am 14.03.2016 erhielten unsere Schülerinnen und Schüler dann ihre wohlverdienten Urkunden. Unter ihnen befand sich auch David Püth (Jahrgang 12), der zudem die Möglichkeit erhielt, an der internationalen Philosophie-Olympiade in Münster teilzunehmen. Er vertrat die JKG als einziger Gesamtschüler und ergründete mit zahlreichen Professoren und Studenten des Faches Philosophie den „Relativismus“.
Wir erwarten gespannt die Themenmitteilung für das Jahr 2016 und gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern!

Bildungsministerin Löhrmann besucht Janusz Korczak-Gesamtschule

In Folge der Nominierung zum Deutschen Schulpreis 2015 besuchte Ministerin Sylvia Löhrmann die Janusz Korczak-Gesamtschule. Das Gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Handicap stand auf der Agenda. Als Schule mit 15jähriger Erfahrung in der inklusiven Beschulung können wir auf viele gewachsene Strukturen zurückgreifen und Gelingensbedingungen inklusiver Beschulung aufstellen.

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Theater, Tanz, Film – und ganz viel Kunst

Am 09. März 2016 um 18.00 Uhr war es wieder einmal soweit: Bühne frei in der JKG! Zum mittlerweile 13. Mal fand der alljährliche Kulturabend statt, auf dem zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihr Talent unter Beweis stellen konnten.

Bereits vor Öffnung der Türen zur Aula drängten sich die Gäste vor ebendiesen, um noch die letzten verbliebenen Abendkassenkarten zu ergattern oder sich in der ausverkauften Aula die besten Plätze zu sichern. Trotzdem blieb auch allen Besucherinnen und Besuchern ausreichend Zeit, um die Kunstausstellung im Foyer zu bewundern, in der es neben verschiedenen Werken z.B. Designschuhe und Museumskoffer zu sehen gab.

 

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Rückblick: Elternseminar "Ich habe keine Vokabeln auf"

Am Dienstagabend fand das Elternseminar „Ich habe keine Vokabeln auf“ im Spieleraum der JKG statt. Es fand sich eine kleine Gruppe von Eltern aus den Jahrgängen 5 und 7 ein, um miteinander der Frage nachzugehen, was es heißt, eine Schule ohne Hausaufgaben zu sein. Es bedeutet nicht, dass zuhause nicht gearbeitet werden muss. Vokabeln z.B. müssen täglich mindestens 15 Minuten gelernt werden, auch wenn am nächsten Tag kein Vokabeltest ansteht.

Zu Beginn des Seminars stellte Frau Hakenberg die gesetzlichen Regelungen zu Hausaufgaben an Ganztagsschulen und das schulinterne Konzept zur Umsetzung dieser Vorgaben an der JKG vor. Im Anschluss kamen die Eltern darüber ins Gespräch, welche Erfahrungen sie mit der Kommunikation über Unterrichtsinhalte und schulische Aufgaben mit ihren Kindern machen, und diskutierten gemeinsam Möglichkeiten, wie die Kommunikation im Elternhaus gestaltet werden kann.

Sehr bereichernd war die Teilnahme einer Schülerin aus unserem Jahrgang 7, die gemeinsam mit ihrem Vater zum Seminar gekommen war. Sie berichtete von ihrem Arbeitsverhalten und erläuterte sehr lebendig ihren Weg hin zu einer selbstständigen Lernerin. Am Ende des Seminars waren sich alle einig darin, dass sie über das Logbuch und die Mappen einen guten Einblick in die schulische Entwicklung ihres Kindes bekommen können und dass das Gespräch über Schule im Elternhaus ein tägliches Ritual sein sollte.

Zu Beginn des kommenden Schuljahres werden die Inhalte des Elternseminars im Rahmen einer Informationsveranstaltung für die Eltern des Jahrgangs 5 erläutert, insbesondere der Umgang mit dem Logbuch und das selbstständige Arbeiten zuhause.

 

Inklusion im Gemeinsamen Lernen – Leistung inklusive?

Wie passen Leistungsgesellschaft und Inklusion zusammen? Was wird in unserer Gesellschaft als „Leistung“, als „Begabung“, als „Bildung“ anerkannt? Mit diesen und ähnlichen Fragen setzten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der 30. Tagung der Inklusionsforscherinnen und –forscher auseinander. Vom 17.2. bis 20.2. fanden an der Universität Bielefeld zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Inklusion in der Leistungsgesellschaft statt. Nach drei eher wissenschaftsorientierten Tagen folgten am Samstag zahlreiche schulpraktische Workshop. Diese beschäftigten sich mit Fragestellungen wie Welche Form der Leistungsbewertung ist in einem inklusiven Schulsystem gerecht? Wie genau kann eine individualisierte Leistungsbewertung in der Schule aussehen? Sind Notenzeugnisse in Zeiten der Inklusion und der Individualisierung noch passend?

Die Janusz Korczak-Gesamtschule ist Hospitationsschule für das Gemeinsame Lernen. Viele Kolleginnen und Kollegen von unterschiedlichsten Schulformen aus der Region hospitieren bei uns und nehmen Impulse für ihre eigene Arbeit mit in ihre Schule. Durch unsere 15 jährige Erfahrung mit der gemeinsamen Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Handicaps sind wir vielen anderen Schulen in diesem Punkt voraus. Die Einladung von Frau Professor Lütje-Klose an der Tagung mitzuwirken kam daher nicht überraschend und wir sagten unsere Mitarbeit gerne zu.

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