Schulprogramm
Arbeitsstundenkonzept
Arbeitsstundenkonzept
Arbeitsstundenkonzept
Die Arbeitsstunde (AS) wird zur
Klassenarbeitsstunde (KL-AS) und zur Übungswerkstatt
In Jg. 5 ist die AS eine Hausaufgaben- und Übungsstunde.
Ab Jg. 6 gibt es:
- eine KL-AS in der Hand eines Klassenlehrers, in der ebenfalls Hausaufgaben erledigt werden.
- eine AS, die zur Übungswerkstatt wird.
Zielsetzung:
- Gelerntes soll durch Üben und Wiederholen vertieft werden (Übungsaufgaben / Hausauf-gaben).
- Die Schüler sollen zeitnah individuell bei der Aufarbeitung von Schwächen gefördert und unterstützt werden und oder in ihren Stärken individuell gefordert werden.
- Es soll berücksichtigt werden, dass die Schülerinnen und Schüler z.T. erst spät nach Hause kommen und / oder Eltern kaum helfen können und sie somit darin unterstützen.
- Sie sollen sich selber einschätzen und daraus eigene Lernziele formulieren (Das kann ich noch nicht so gut. Das möchte ich lernen.)
- Das selbständige Arbeiten und die Selbstkontrolle (z.B. durch Lösungshilfen / -blätter) soll gefördert werden
- Die SuS sollen sich gegenseitig bei der Bewältigung von Arbeitsaufträgen helfen
Durchführung:
In der KL-AS werden Hausaufgaben erledigt.
Die zweite AS ist jedoch eine Übungswerkstatt bei einem Fachlehrer. Die Schüler können sich einer Übungswerkstatt immer wieder neu zuordnen (möglichst für einen Zeitraum von 3 4 Wochen oder länger) oder wechseln als Klassenverband die Übungswerkstatt.
- In ihr können Hausaufgaben erledigt werden, die von den Lehrern im FU gestellt werden.
- Vorrangig werden hier jedoch noch weitere individualisierte ÜBUNGSAUFGABEN bearbeitet. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
- Die SuS legen selber fest, welche Schwerpunkte sie in den Fächern bearbeiten wollen (=Übungsaufgaben).
- Ebenso kann ein Fachlehrer mit dem Schüler vereinbaren, was er noch weiter üben sollte
- Die Schüler notieren deshalb in Ihr Logbuch
- was sie noch nicht so gut in der zurückliegenden Woche verstanden haben und
- was sie in der nächsten Woche dementsprechend noch üben wollen.
D.h. konkret:
a) Klassenraum ist auch Übungswerkstattsraum- Die Klassenräume eines Jahrgangs werden neben ihrer Funktion als Klassenraum zusätzlich zu fachspezifischen Übungswerkstätten in den Fächern M, D, E, NW (Diff.-fächer).
- Für 6 Klassen werden parallel 7 Werkstätten eingerichtet.
- Sehr leistungsstarke Schüler können eine Freiarbeitswerkstatt (z.B. in der Bücherei) aufsuchen.
- In jedem Jg. gibt es dann z.B. 2 M, 2 E, 1 D, 1 Freiarbeitswerkstatt, 1 NW-Werkstätten bzw das Team entscheidet jeweilig die Anzahl. In älteren Jg. z.B. ab Jg. 8 sollte auch eine Spanisch/Französisch Werkstatt eingerichtet werden.
- Die Übungswerkstatt wird von einem Fachlehrer betreut (außer Freiarbeitswerkstatt). Dieser sorgt dafür, dass immer aktuelles Fachübungsmaterial vorhanden ist (Einrichtung eines Werkstattschrankes mit Material der Verlage und weiteren eigenen Materialien wie z.B. auch Lern-CD,, Hörbeispiele. Dafür stellt die SK Gelder zur Verfügung.)
- So ist die Klasse a z.B. der Raum für die E-Werkstatt, der Raum der b die M-Werkstatt usw. In der a ist ein E-, in der b ein M-Lehrer .....
- Fachlehrer können aber auch den Schülern Übungsmaterial aus dem FU mitgeben.
b) Schüler wählen die Werkstatt oder Fachlehrer weisen zu
Die Schüler gehen für mehrere AS in die Werkstatt, um dort
- Aufgaben in einem Fach zu erledigen, die sie noch üben wollen (s.o. unter Durchführung Übungsaufgaben) und
- um die von den FL gestellten Hausaufgaben zu erledigen.
c) sachkundige Unterstützung
- Damit eine sachkundige Unterstützung gegeben ist, soll die Werkstatt also immer von Fachlehrern der Fächer D, M, E, NW (2. FS) betreut werden. Sie befinden sich im Übungswerkstattraum.
- Der Fachlehrer stattet den Raum mit den notwendigen Materialien aus. So ist gewährleistet, dass das fachspezifische Material auch wirklich vorhanden ist und es sogar bedarfsgerecht eingesetzt werden kann. Das erspart mühsame Absprachen und nur ein FL ist jeweils verantwortlich.
- Für alle Materialien müssen auch Lösungsblätter und hilfen vorhanden sein.
d) Korrektur
- Die von den FL gestellten Hausaufgaben gehören in die jeweilige Fachmappe und werden im FU besprochen. (also wie bei Hausaufgaben).
- Die vom Schüler ausgewählten Übungsaufgaben werden von ihm selber mit Hilfe der Lösungsblätter kontrolliert. Er heftet sie in seine Fachmappe und trägt in sein Logbuch die Aufgabe/Übung ein, die er erledigt hat. Für alle Materialien müssen also auch Lösungsblätter und hilfen vorhanden sein.
Evaluation
Das Konzept wird für drei Jahre erprobt. Nach einem Jahr wird es durch eine Schüler- und Lehrer-befragung ausgewertet und gegebenenfalls verbessert. Grundlage der Befragung sind die o.a. Zielsetzungen, die sich im Anhang als Fragen ergeben.
Erweiterung und Spielräume für die Jahrgangteams Öffnungsklausel
- Über die Art und Weise und den zeitlichen Umfang der Schülerzuweisung / Schülerzuordnung entscheidet das Team.
- Auch völlig andere Modelle zur Nutzung und Gestaltung der AS sind denkbar und können von den Teams eigenständig entwickelt und erprobt werden. Sie müssen aber die Zielsetzung erfüllen (s. Zielsetzung).
- Teams, die andere Wege beschreiten wollen, teilen dieses Konzept der SL wegen der UV vor Schuljahresende mit.
- Sie müssen gegenüber der Schulkonferenz per Schülerbefragung darüber Bericht erstatten, inwiefern die genannten Ziele erfüllt worden sind. Letzteres gilt im Übrigen auch für das oben vorgeschlagene Modell.
- Teams, die kein eigenes Modell entwickeln, verfahren nach dem vorgeschlagenen Konzept.
- Teams können die AS auch für erweiterte Wochenpläne eines Faches oder mehrerer Fächer nutzen. Damit ist gemeint, dass in ein bis zwei Fächern in einer Woche im Fachunterricht Wochenplanarbeit durchgeführt wird. Diese Fächer dürfen dann die AS ebenfalls nutzen, wenn sie dies für diesen Zeitraum wünschen. Eine wichtige Bedingung dafür ist aber, dass in diesen Fächern dann keine Hausaufgaben in dieser Woche gestellt werden dürfen.
- Die Erfahrungen der Teams mit unterschiedlichen Modellen, werden im Rahmen der Jahresevaluation ausgetauscht und zur Weiterentwicklung eines Gesamtkonzepts genutzt.
Evaluationsfragen (Entwurf)
So ähnlich würden die Evaluationsfragen aussehen.
Überprüfung der Nachhaltigkeit des Konzepts:
Befragt werden Sie SuS zu folgenden Bereichen:
- Konnte ich Gelerntes durch Üben und Wiederholen vertiefen (Übungsaufgaben / Hausaufgaben)?
- Konnte ich zeitnah an Themen arbeiten, die ich noch nicht so richtig verstanden hatte?
- Hat mich das Üben an diesen Themen in der AS weiter gebracht und geholfen, dem Fachunterricht zu folgen?
- Habe ich nach wie vor alle Hausaufgaben zuhause erledigen müssen?
- Konnte ich selber einschätzen, was ich noch nicht konnte?
- Und konnte ich dies dann in der AS üben?
- Hatte ich für meine zu bearbeitenden Aufgaben immer Lösungsblätter oder Lösungshilfen zur Verfügung?
- Habe ich diese dazu genutzt, um sie mit meinen Ergebnissen zu vergleichen
- Habe ich mit anderen zusammengearbeitet und durch meine Partner echte Hilfen erhalten?
für die Teamlehrer:
- Schülerbefragung umformuliert und folgende Ergänzung:
- War die Schülerzuweisung praktikabel?
- War der organisatorische Aufwand akzeptabel?
- Konnte ich ausreichend fachliche Unterstützung bieten?
| < Zurück | Weiter > |
|---|


