Logbuch
Logbuch
Wie kann die Kommunikation zwischen Eltern und Schule an Ganztagsschulen gefördert werden?
Der Wunsch der Eltern nach Schaffung von mehr Ganztagsschulen hat in den letzten Jahren zugenommen. Aber erst die Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudien zum Bildungsstandard haben die Politik dazu veranlasst, ein Programm aufzulegen, das diesem Wunsch der Eltern entspricht.
Ganztagsschulen sollen und können jedoch nicht die elterliche Erziehungsarbeit ersetzen; sie wollen sie darin unterstützen. Aber wie sollen Eltern erziehen, wenn sie wenig darüber erfahren, was ihr Kind tagtäglich erlebt. Aus Sicht der an Ganztagsschulen arbeitenden Lehrer ist ebenfalls der Wunsch groß, die Kommunikation mit dem Elternhaus gerade aus diesem Grund zu fördern, übernehmen sie doch an diesen Schulen viel Verantwortung, die über die Vermittlung von fachlichen und methodischen Kompetenzen hinaus geht. Und die Schüler? Auch sie haben das Bedürfnis sich mitzuteilen, ihre Arbeit zu dokumentieren und auf das Geleistete zurückzuschauen.
An der Janusz Korczak-Gesamtschule in Gütersloh haben wir versucht mit der Einführung eines Logbuchs diesen gemeinsamen Interessen gerecht zu werden. In der Vergangenheit wurde v.a. seitens der Eltern der Wunsch immer stärker, mehr über die Bildungs- und Erziehungsarbeit an der Schule zu erfahren. Manche Kinder brachten nicht einmal ihre Hefte und Bücher mit nach Hause. Auch die recht regelmäßigen Elternabende und häufig erscheinenden Elternbriefe konnten nur gelegentliche Einblicke in den Schulalltag geben. Zwar pflegten die Lehrer einen recht intensiven Kontakt zu den Elternhäusern; dies geschah jedoch i.d.R. nur bei Auffälligkeiten, also in Konfliktsituationen.
Auf Fragen zu Alltagssituationen wie Was hat mein Kind heute gelernt? Wie verhält es sich im Unterricht? Welche Hausaufgaben wurden aufgegeben? Wurden sie von meinem Kind erledigt? Wie kommt es im Klassenverband klar? Welche Wochenpläne wurden gestellt? gab es jedoch nicht in aller Regelmäßigkeit Antworten. Ein Problem, das uns unter den Nägeln brannte, für das wir bisher noch keine zufrieden stellende Lösung gefunden hatten.
Erfahrungen anderer Länder
Ein Blick über den Tellerrand brachte uns weiter. Im Rahmen des ARION-Programms, das Schulleitern und Schulaufsichtsbeamten der Europäischen Union Gelegenheit gibt, die Bildungssysteme anderer Länder der EU kennen zu lernen, besuchte ich vor 2 Jahren Irland. Hier hatte ich die Gelegenheit, sehr viele Schulen zu besuchen und mich mit der Einführung neuer Lehrpläne im irischen Schulsystem vertraut zu machen. Immer fiel mir ein Buch auf, das das jeweilige Logo der Schule trug. Dies machte mich neugierig und so erfuhr ich, dass es sich dabei um das so genannte Schooljournal handelte, das jede Schülerin und jeder Schüler eifrig nutzte. Hier formulierten sie für sich zu Beginn des Schuljahres ihre persönlichen Ziele. Neben den üblichen Regeln und Gepflogenheiten der Schule enthielt es einen Wochenüberblick, in dem die Fächer und die Hausaufgaben zu den jeweiligen Stunden eingetragen wurden. Ebenso enthielt es Hinweise über Verspätungen und Fehlzeiten. Die Kinder konnten dieses Buch ihren Eltern vorlegen. Da in Irland die Schülerinnen und Schüler einen Großteil des Tages in der Schule verbringen - der Schultag beginnt zwischen 8:00 und 9:00 und endet gegen 17:00 Uhr - ist es von daher verständlich, dass der Großteil der Eltern sich zusammen mit ihrem Kind das Schooljournal anschaute.
In diesem Buch meinte ich den Schlüssel für die Lösung unseres Problems Stärkung der Kommunikation mit dem Elternhaus gefunden zu haben. Ich sah in ihm aber auch die Möglichkeit, Ansätze eines Lerntagebuches der Schülerinnen und Schüler zu verwirklichen. Mit einem Stapel verschiedener Schooljournals aus Irland zurückgekehrt, stellte ich sie zunächst unseren Beratungslehrern und den Teamsprechern vor (Jeder Jahrgang besteht bei uns aus einem Team von Lehrerinnen und Lehrern, die sich einen Teamsprecher wählen. Jeder Jahrgang hat zudem eine(n) Beratungslehrer(in).) Ich erhielt dabei eine ausgesprochen positive Resonanz. Dies ermutigte mich darin, dem Kollegium eine Arbeitsgruppe vorzuschlagen, die sich im Rahmen unserer Jahresevaluation mit den Möglichkeiten der Einführung eines Schooljournals an unserer Schule befassen sollte.
Jahresevaluationen sind bei uns seit Gründung der Schule 1998 Tradition. Einmal im Jahr trifft sich das Kollegium in kleineren Arbeitsgruppen an einem Tag, um bestimmte Schulprogrammbestandteile genauer auf den Prüfstand zu heben und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen. Da wir vier Jahre lang Erfahrung mit einem so genannten Wochenplanheft gesammelt hatten, das uns alle nicht zufrieden stellte, lag es nahe, sich im Rahmen der Jahresevaluation intensiver mit dem Schooljournal als alternativer Idee zu befassen.
Herausgekommen ist dabei ein Logbuch für alle Schülerinnen und Schüler. Wir empfanden den Namen als passend, weil er deutlich macht, worum es geht. Das Logbuch stellt das Schiffstagebuch dar. Darin vermerkt die Schiffsführung den Reiseverlauf (z.B. aktuelle Position, zurückgelegte Strecke) und hält besondere Vorkommnisse fest. Auf diese Weise wird das Logbuch zu einem wichtigen Dokument, mit dem die Schülerinnen und Schüler zeigen, was sie gelernt haben und wie gut sie gearbeitet haben. Mit der Eintragung der Hausaufgaben wird die weitere "Reise" geplant.
Welche Ziele verfolgen wir mit dem Logbuch?
- Das Logbuch soll uns helfen, die Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule zu intensivieren. Zu diesem Zweck können sowohl die Eltern als auch die Lehrenden jederzeit Hinweise, Anregungen und Mitteilungen in das Buch schreiben. Dies setzt natürlich voraus, dass beide Seiten sich die Zeit nehmen, regelmäßig im Logbuch zu lesen.
- Das Logbuch soll den Eltern sofortige Rückmeldung über das Arbeits- und Sozialverhalten ihres Kindes, über mögliche Verspätungen oder Versäumnisse geben.
- Das Logbuch ist eine Art "Klassenbuch der Schüler". In ihm sollen für jede Stunde in Kurzform die Unterrichtsinhalte notiert werden, um Lernwege und Fachinhalte transparent und nachvollziehbar zu machen. Fortan schreiben also nicht nur die Lehrenden in das Klassenbuch, sondern gleichzeitig alle Schüler in ihr Logbuch. So können die Schüler mit einem Blick erkennen, was in der letzten Stunde besprochen wurde. Die Eltern wissen jetzt endlich auch, was ihr Kind in der Schule gelernt hat.
- Im Logbuch werden ebenfalls die Hausaufgaben notiert. So können sich die Schüler einen schnellen Überblick verschaffen, die Eltern sind über die Inhalte informiert aber auch darüber, ob eine Hausaufgabe nicht erledigt wurde.
- In das Logbuch werden wichtige Mitteilungen an das Elternhaus notiert, wenn z.B. ein Wandertag, eine Exkursion, eine Klassenaktion, ein Fest usw. geplant ist.
Durch das Logbuch dokumentieren unsere Schüler, durch welche "Wissensmeere" sie gemeinsam gefahren sind und welche "Abenteuer" sie gemeinsam mit ihrer Klasse erlebt haben.
Inhalt und Aufbau des Logbuchs
Unser Logbuch ist grob in drei Abschnitte gegliedert. Im ersten Teil finden sich all diejenigen Informationen, welche man nie zur Hand hat, wenn man sie gerade einmal benötigt. Seien es die Telefonnummern der einzelnen Teamzimmer, um das Kind telefonisch zu entschuldigen, die Schul- und Mensaordnung, um als LehrerIn ein Fehlverhalten im Klassenverband zu besprechen, Hausaufgabenregelung und Informationen zur Wochenplanarbeit an unserer Schule oder die schwer verständlichen Regelungen der Unterrichtsorganisation und Fachleistungsdifferenzierung sowie die Voraussetzungen zum Erreichen bestimmter Schulabschlüsse an der Gesamtschule, alles ist in schüler- und elterngerechter Form dokumentiert, und Schüler beginnen beispielsweise bereits sehr früh zu überlegen, welche Leistungen sie für welchen Schulabschluss erbringen müssen. Ferner finden sich hier einige wichtige Regelungen der ASchO sowie Informationen und Tipps zum Thema Mobbing.
Der zweite Abschnitt dient vor allem der längerfristigen Planung und der Dokumentation wichtiger Dinge. Hier befindet sich eine kalendarische Schuljahresübersicht auf zwei Seiten, in die längerfristige Termine wie Klassen-fahrten, Wandertage etc. eingetragen werden kön-nen, wobei der Über-sichtsplan über sämtliche wichtigen Termine des gesamten Schuljahres hilft. Auch der jeweils aktuelle Stundenplan und die Ergebnisse der Klassenarbeiten nebst Quartals- und Zeugnisnoten können an dieser Stelle von den SchülerInnen in vorbereitete Formulare eingetragen werden.
Den Kern des Logbuchs bildet die kalendarische Wochenübersicht. Hier ist auf jeweils einer Doppelseite ähnlich wie im Klassenbuch eine Übersicht der gesamten Schulwoche abgedruckt. Für jeden Tag gibt es eine Doppelzeile pro Unterrichtsstunde, die eingeteilt ist in die Rubriken Fach, Thema der Stunde, Hausaufgabe und zwei Kästchen mit den Bezeichnungen HA fehlt und Verhalten. Außerdem gibt es ein eigenes Feld, in welches die Fächer, die gerade den Wochenplan stellen, und das Thema der Wochenplanarbeit eingetragen werden. Unten rechts auf der Doppelseite ist Schreibraum für Mitteilungen und Bemerkungen der Eltern und Lehrer vorgesehen, ferner können Schüler in der Zeile Ich über mich Bemerkungen zu ihren Lernerfolgen, Pläne zu Lernschwerpunkten oder einfach ihr allgemeines Befinden eintragen. Die Eltern zeichnen schließlich mit Datum die gesamte Wochenübersicht ab.
Am Ende des Logbuches findet sich ein weiterer Schreibraum, falls die Wochenübersicht einmal nicht reichen sollte, sowie zwei Entschuldigungsformulare, welche ausgeschnitten oder kopiert werden können.
Wie arbeiten wir mit dem Logbuch?
Der wichtigste Grundsatz lautet: Das Logbuch ist immer dabei! Egal ob im Klassen- oder Fachraum, ob zu Hause oder in der Schule, das Logbuch muss in greifbarer Nähe sein und im Unterricht auf dem Tisch liegen. In jeder Unterrichtsstunde werden das Thema der Stunde und die Hausaufgaben eingetragen, von den Lehrenden ins Klassenbuch, von den Schülern ins Logbuch. Durch Ritualisierung wird das erstaunlich schnell erreicht, wobei den Schülern der fünften Klassen anfangs natürlich geholfen werden muss, wie man ein Thema treffend formuliert. Auch in höheren Klassen ist es aber immer wieder lohnenswert, am Ende der Stunde gemeinsam nach der treffendsten Formulierung zu suchen und hierdurch ein kurzes Nachdenken über den Unterrichtsstoff und den Lernweg zu erzielen.
Fehlende Hausaufgaben und das Verhalten werden in der entsprechenden Spalte und Stunde durch die Lehrenden vermerkt und ggf. unter Mitteilungen/Bemerkungen genauer erläutert. Je weniger Bemerkungen sich im Logbuch finden, desto besser ist das Arbeits- und Sozialverhalten, allerdings bemühen wir uns auch, positive Bemerkungen in das Logbuch zu schreiben.
Jeweils am Ende der Woche wird das Logbuch von den Eltern mit Datum unterschrieben und zu Beginn der nächsten Woche von den KlassenlehrerInnen kontrolliert. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass die Eltern die Eintragungen der vergangenen Woche zur Kenntnis genommen haben, und haben selbst Gelegenheit, Mitteilungen der Elternhäuser und KollegInnen und die Schülereintragungen zu lesen. In dem Feld Miteilungen/Bemerkungen können Eltern und Lehrende einander wichtige Informationen zukommen lassen.
Durch diesen umfangreichen Inhalt ist das Logbuch nicht nur ein schlichtes Hausaufgaben- oder Verhaltensheft, sondern eine Art Lerntagebuch, mit dem Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen alle relevanten Informationen über den Schulalltag zeitnah und übersichtlich zur Hand haben.
Welche Erfahrungen haben wir gesammelt?
Nach knapp einem Jahr haben wir mit Hilfe eines Fragebogens die erste Evaluation der Arbeit mit dem Logbuch durchgeführt. Hierzu wurden Eltern und KollegInnen befragt. Das Meinungsbild des Kollegiums war sehr positiv. Vor allem die Kommunikationsmöglichkeit mit den Eltern wurde positiv bewertet und aus Sicht der KollegInnen wurde das Logbuch auch von den Eltern gut angenommen. Viele KollegInnen waren der Meinung, dass ihnen das Logbuch den Arbeitsalltag ein Stück weit erleichtert und die Führung des Logbuches durch die SchülerInnen wird von den meisten KollegInnen als ordentlich und selbstständig eingeschätzt.
Die stichprobenartige Elternbefragung bestätigte dieses Ergebnis: Das Meinungsbild der Eltern zum Logbuch war noch positiver als das des Kollegiums. Die Eltern schätzen die Rückmeldung durch die Schule über das Logbuch, aber erstaunlicherweise nutzen nur wenige Eltern das Logbuch ihrerseits zur Kommunikation mit der Schule. Hier scheint der direkte Weg per Telefon immer noch bevorzugt zu werden, was an der JKG allerdings auch recht einfach ist, da Eltern direkt im Teamzimmer der betreffenden LehrerInnen anrufen können.
Eine deutliche Mehrheit der Eltern achtet mit Hilfe des Logbuchs auf Vollständigkeit und Erledigung der Hausaufgaben, allerdings wünschen sie sich eine noch differenziertere Rückmeldung durch die LehrerInnen über das Verhalten ihrer Kinder.
Auch bei den SchülerInnen ist die Wertschätzung des Logbuchs deutlich feststellbar. Besonders die Klassen fünf bis sieben, die sich sehr früh bzw. direkt beim Eintritt in die Sekundarstufe an das Führen ihres persönlichen Logbuchs gewöhnen konnten, möchten zum größten Teil nicht mehr darauf verzichten und verwenden große Mühe darauf, ihr Reisedokument ordentlich zu führen. Dementsprechend stolz sind die meisten bei der wöchentlichen Kontrolle durch die Klassen-lehrerInnen und beschweren sich auch schon einmal, wenn man es in einer Woche nicht geschafft haben sollte, alle Logbücher gegenzuzeichnen.
Ein Mangel des ersten Logbuches lag in der Form. Wir hatten uns aus Kosten- und Gewichtsgründen zunächst für ein Buch im DIN A4-Format entschieden, das mittels einer Klammerheftung gebunden war. Die Praxis zeigte leider schnell, dass diese Form der Bindung nicht geeignet war, die Strapazen eines ganzen Schuljahres unbeschadet zu überstehen. Nach ca. einem halben Jahr fiel fast jedes Logbuch aus dem Umschlag heraus. Aus diesem Grund entschieden wir uns bei der endgültigen Einführung im zweiten Jahr für eine Leinenbindung mit laminiertem Umschlag, ein richtiges Buch also. Als positiver Nebeneffekt ist zu beobachten, dass die Wertschätzung gegenüber dem Buch deutlich zugenommen hat. Verzierungen des Umschlags, bislang vornehmlich mit Edding vorgenommen , unterbleiben seitdem größtenteils.
Lohnt sich der Aufwand?
Die größte Sorge des Kollegiums vor der Einführung des Logbuches bestand darin, dass wir uns zusätzliche Arbeit aufbürden, die möglicherweise in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen des Buches steht. Diese Sorge stellen wir auch immer wieder in Gesprächen mit KollegInnen anderer Schulen fest, die Informationen über das Logbuch bekommen möchten.
Zugegeben, in der Einführungsphase von etwa sechs Wochen bedeutete das Logbuch tatsächlich Mehrarbeit. Die SchülerInnen mussten lernen, wie das Buch geführt wird, am Ende der Stunde musste Zeit zum Eintragen reserviert werden, Abläufe mussten ritualisiert werden und so weiter. Danach aber war eine spürbare Entlastung zu verzeichnen. Als KlassenlehrerIn benötigt man etwa 30 bis 45 Minuten pro Woche, um die Logbücher zu kontrollieren, Unterschriften der Eltern gegenzuzeichnen und ggf. eigene Kommentare hinzuzufügen. Wir erledigen diese Arbeit normalerweise während der Arbeitsstunden, gelegentlich auch in einer Springstunde. Nun gilt es aber zu bedenken, wie viel Zeit man spart, da man auf zahllose Telefonate und Briefe verzichten kann.
Auch die Informationen über einzelne Schüler, die FachkollegInnen anderer Teams uns bislang über Kurznotizen oder zusätzliche Wege in den Pausen zukommen lassen mussten, erreichen uns bei der Kontrolle der Logbücher automatisch und können bei der eigenen pädagogischen Arbeit berücksichtigt werden. Gern gewählt ist der Satz Ich habe Tony etwas ins Logbuch geschrieben, der für mich als Klassenlehrer bedeutet, mit Tony zeitnah ein klärendes Gespräch zu führen und den betreffenden Kollegen zu unterstützen.
Abgesehen von dieser Kosten-Nutzen-Rechnung gilt es zu bedenken, was das Logbuch für unsere SchülerInnen bedeutet: Wie bereits festgestellt führt die Mehrheit das Logbuch gut und eigenständig. Ein negativer Eintrag hat daher oft größere Wirkung als ein ernstes Wort, insbesondere wenn man sich die Mühe macht, auch entsprechende Verhaltensänderungen zu vermerken und Lob auszusprechen. Der Ehrgeiz, ein schönes Logbuch mit vielen positiven Einträgen zu haben, ist oft ein guter Anreiz, Arbeits-, Lern- und Sozialverhalten zu verbessern.
Als ich in der vergangenen Woche versuchte, den Schreib-, Sachkunde- und Rechenunterricht meiner kleinen Tochter mit Hilfe ihrer drei Mappen zu verstehen, wurde mir schmerzlich bewusst, wie sehr mir ein Logbuch geholfen hätte. Aber das geht ja leider nicht, in der ersten Klasse lernt man gerade erst das Schreiben...
Martin Zeuner, Lehrer
Christian Ladleif, Schulleiter
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