Verkehrserziehung
Verkehrserziehung
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Vorhaben
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Dauer
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Zeit / Fach
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In Zusammenarbeit mit
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| Jhg. 5 | Der sichere Schulweg | 2 Stunden pro Klasse | 1. Schulwoche | Klassenlehrer, Polizei |
| Achtung Auto | 2 Stunden pro Klasse | Projektwoche im September
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ADAC | |
| Mit Stress im Bus ist Schluss | 2 Stunden pro Klasse | Projektwoche im September
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Klassenlehrer, TWE | |
| Jhg. 6
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Fahrradtag | 1 Tag (6 Std.) | Mai/Juni Klassenlehrer
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Lehrer, Polizei GT |
| Fahrerflucht und die Folgen | 2 Stunden | 3. Quartal Englisch |
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| Helm - warum? | 2 Stunden pro Klasse | KV September
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KLassenlehrer
Eltern Polizei GT |
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| Jhg. 7 | Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
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1 Tag (Stadt-Ralley)
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Projekttag Frühjahr
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| Jhg. 8 | Aggression /Kommunikation | 4 Stunden pro Klasse | 3. Quartal NW |
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| Argumentieren einer Verkehrsproblematik | 2 Stunden | 1. Quartal Deutsch |
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| Ökonomie verschiedener Verkehrsmittel | 2 Stunden | 1. Quartal Wirtschaft |
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| Jhg. 8 u 9 | Busbegleiter | 12 Stunden und kontinuierlicher Einsatz |
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BVO, Polizei GT, TWE, Eltern |
| Jhg. 9 | Mofa-Kurs als AG | 18 Doppelstunden | Kurs halbjährlich
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| Geschwindigkeiten im Verkehr | 2 Stunden
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3. Quartal Mathematik
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| Jhg. 10 | Alkohol im Straßenverkehr, Seh- und Reaktionstest | 2 Stunden pro Klasse | Mai
Projekttag |
Klassenlehrer
Verkehrswacht Polizei GT |
| Fahrsicherheitstraining für Mofafahrer
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2 Stunden für Interessierte | Mai
Projekttag |
Klassenlehrer
Verkehrswacht ADAC Polizei GT |
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| Alle
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Fahrradüberprüfung | 1 Stunde pro Klasse | Dezember | Klassenlehrer
Polizei GT |
| Fahrradreperatur-AG
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regelmäßig, jede Woche
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ständig
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| Jhg. 13
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Fahrsicherheitstraining für PKW-Fahrer
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8 Stunden für Interessierte
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nach Absprache
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Beratungslehrer
Polizei GT |
Der sichere Schulweg
Im Klassenverband wird über den neuen Schulweg und dortige Gefahrenquellen berichtet und diskutiert (für Fußgänger, Fahrradfahrer und Schüler, die mit dem Bus fahren).
- Die Klasse lernt sich kennen - jeder beschreibt seinen Schulweg
- Jeder findet einen sicheren Schulweg
- Der Bus ist verpaßt - der Schulweg mit dem Linienbus
- Gefahrenstellen, Erkundung Bushaltestelle und Kreisel mit der Polizei
Der Ablauf mit der Polizei sieht wie folgt aus:
- Vorstellung des Polizeibeamten in der Klasse.
- Theoretische Erinnerung über rechtliche Stellung -Kreisverkehr-
- Gefahrenstellen Bushaltestelle und Kreisverkehr - praktische Übungen an Ort und Stelle
Achtung Auto
Das Programm vom ADAC beinhaltet folgende Programmteile:
- Definition des Bremsweges
- Definition des Reaktionsweges
- Definition des Anhalteweges
- Demonstration des Anhalteweges bei trockener Fahrbahn (evtl. auch bei nasser Fahrbahn)
- Erleben einer Notbremsung
- Durch eigene Erfahrung wird erarbeitet: Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg
Mit Stress im Bus ist Schluss
Mitarbeiter der TWE zeigen in der Praxis mit einem Bus, wie man sich an Bushaltestellen beim Ein- und Aussteigen und während der Fahrt im Bus verhalten soll. Sie machen auf Gefahrenquellen aufmerksam und simulieren eine Notbremsung. Material dazu besteht aus Arbeitsblättern und einem Video als Diskussionsgrundlage.

Foto: Westfalen-Blatt.
Fahrradtag
6 Stationen zum Fahrrad (Geschicklichkeits-Parcour, Schlauch flicken, Erste Hilfe, Verkehrsregeln, Quiz, Fahrradpaß) werden mit den Klassen jeweils mit ihren Klassenlehrern durchlaufen.
Ziele: Erhöhung der Radfahrsicherheit, Sicherheit im Umgang mit dem Fahrrad, Vorbereitung einer Radwandrung, Grunderfahrung "Erste Hilfe".
Fahrerflucht und die Folgen
Im Rahmen des Englischunterrichtes wird über Fahrerflucht diskutiert und die Folgen, die daraus entstehen können.
Helm - warum?
Frau Haase von der Polizei zeigt Unfallhelme mit entsprechenden Fotos, Kriterien für gute Helme und den richtigen Sitz und eine Simulation mit Minihelm und Ei. Sie berichtet von eigenen Erfahrungen im Kontakt mit Unfallopfern, um die Wichtigkeit des Tragens eines Helmes zu verdeutlichen. Vorher wird die Wichtigkeit des Gehirns mit den NW-Lehrern erarbeitet. Eine Umfrage unter den Schülern vor und nach der Präsentation soll die Effektivität des Projektes zeigen.

Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln üben. Die Rahmenvorgaben der Verkehrs- und Mobilitätserziehung in der Schule sehen den Themenkreis Individualverkehr und öffentlicher Personennahverkehr vor. Ihre bisherigen Kenntnisse über das richtige Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln könnten sie hier anwenden sowie den Umgang mit Fahrplänen, Stadtplänen und Liniennetzplänen üben. Möglich wäre eine Fahrt mit dem Zug nach Bielefeld oder in eine andere Stadt in unmittelbarer Nähe und dort die Durchführung einer Stadtralley mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Aggression /Kommunikation
In der Unterrichtsreihe Verhalten und Verständigung im Naturwissenschaftsunterricht werden die Themen Verhalten von Mensch und Tier, Reiz-Reaktions-Schema und Mimik bearbeitet. Es wird verdeutlicht, wie menschliches Verhalten beeinflußt werden kann und wie wir Streit vermeiden können. Als Anwendungsbeispiel wird die Entstehung von Aggressionen im Strassenverkehr und seine Folgen besprochen.
Argumentieren einer Verkehrsproblematik
Im Deutschunterricht wird in der Unterrichtsreihe Argumentieren mit Hilfe von zwei Zeitungsartikeln die Bedeutung des Tragens eines Fahrradhelmes diskutiert.
Ökonomie verschiedener Verkehrsmittel
Im Wirtschaftsunterricht werden die Gefahren der Mobilität - vor allem der Automobilität - diskutiert:
- zunehmend Staus und Verkehrsunfälle
- zubetonierte Landschaften und zerschnittene Lebensräume
- Umwelt- und Gesundheitsschäden
Besonders Kinder leiden unter dem Autowahn. D. h. die Schule will zu einem Bewußtseinswandel bezüglich der Mobilität beitragen. Ziele sind Verkehrsvermeidung und Verkehrsverlagerung. Die Qualifikationen, die die SchülerInnen erwerben sollen, sind:
- Entscheidungskompetenz
- Wahlkompetenz
- Benutzerkompetenz
Geschwindigkeiten im Verkehr
Im Mathematikunterricht werden in einer Unterrichtseinheit Diagramme besprochen. Dabei werden verschiedene Beispiele von Weg-Zeit-Diagrammen von Verkehrsmitteln interpretiert und die Geschwindigkeiten miteinander verglichen.
Busbegleiter
Einzelne Schüler aus dem 8. und 9. Jahrgang werden von der BVO, der Polizei und mit Unterstützung der TWE, den Eltern und der Verkehrssicherheitsbeauftragten als Busbegleiter ausgebildet. In dieser Ausbildung werden vor allem durch Rollenspiele verschiedene Situationen durchgespielt und nach Lösungsstrategien gesucht, z. B. Füße auf dem Sitz, Sitz mit Edding bemalen, drängeln, spucken, mit Lebensmitteln werfen, nicht ein- und aussteigen lassen usw.. Auch der Umgang mit Überfallsituationen, leichten Raub- sowie Erpressungsdelikten soll geübt werden. Die SchülerInnen erhalten so eine Ausbildung in Problem- und Konfliktlösung, aktives Zuhören, Körpersprache und sicheres Auftreten.
Ziele:
- Die Sicherheit der SchülerInnen im und am Bus soll erhöht werden
- Die Stressfaktoren für die SchülerInnen sollen reduziert werden.
- Die Stresssituationen für den Busfahrer sollen minimiert werden (dadurch mehr Sicherheit für die SchülerInnen).
- Die Vandalismusschäden sollen reduziert werden.
Die SchülerInnen werden durch ein Schild als Fahrzeugbegleiter kenntlich gemacht. Ihre Tätigkeit ist ehrenamtlich. Bei wiederholenden Problemen, die die Fahrzeugbegleiter nicht lösen können wenden sie sich je nach Fall an die Polizei (für Hilfen und Nachfragen), den stellvertretenden Schulleiter (für Sanktionen) oder die Verkehrsbeauftragte, die auch die erste Ansprechpartnerin für die Busbegleiter ist, wenn diese Probleme haben.
Die SchülerInnen erhalten nach der Ausbildung ein Zertifikat, welches ihnen bei späteren Bewerbungen hilfreich sein kann. Nach Rücksprache mit den Busfahrern kann es auch erweitert Auskunft über das Verhalten bei der Ausübung der Tätigkeit geben.
Mofa-Kurs als AG
Der Mofakurs wird an der Janusz-Korczak-Gesamtschule als AG seit dem 1. Halbjahr im Schuljahr 02/03 angeboten. Die Dauer beträgt ein Schulhalbjahr (mindestens 18 Doppelstunden) und muß zur Hälfte aus Theorieunterricht und zur anderen Hälfte aus Praxisunterricht bestehen. Die Teilnahme wird mit einer Prüfung in beiden Teilen beendet und bei Erfolg kann der Schüler / die Schülerin eine amtliche Prüfbescheinigung zum Fahren von Mofas erhalten. Der Hauptgrund zur Durchführung dieses Kurses liegt jedoch aus pädagogischer Sicht in der Erteilung von Verkehrserziehung.
Die Teilnahme wird beschränkt auf vier Schüler/innen pro Mofa, maximal jedoch eine Gesamtteilnehmerzahl von 20. Die Schüler/innen müssen mindestens 14 Jahre alt sein, die Prüfung darf erst drei Monate vor dem 15. Geburtstag gemacht werden und die Prüfbescheinígung darf dann erst zum Geburtstag ausgehändigt werden.
Alkohol im Straßenverkehr, Seh- und Reaktionstest
Im Bus der Verkehrswacht kann eine Simulation der Reaktionszeit unter Alkoholeinfluß und ein Sehtest durchgeführt werden. Die SchülerInnen des 10. Jahrganges nehmen an dieser Veranstaltung in Kleingruppen teil.
Fahrsicherheitstraining für Mofafahrer
Die motorisierten Schülerinnen und Schüler können unter Anleitung eines Fahrsicherheitstrainers des ADAC Übungen zur eigenen Fahrsicherheit mit dem Mofa durchführen. Ihre Fahrfertigkeiten werden gefestigt, auf Fehlverhalten kann eingegangen werden.
Fahrradüberprüfung
Nachdem im Klassenverband das verkehrssichere Fahrrad besprochen wurde und die Eltern durch einen Elternbrief informiert wurden, werden von der Polizei morgens vor der Schule die Fahrräder kontrolliert.
Fahrradreperatur-AG
Seit demSchuljahr 05/06 wird eine AG zur Reperatur von Fahrrädern angeboten. Neben dem festen Stamm von AG-Mitgliedern steht jeder/m SchulerIn die AG offen, wenn sie/er ein Problemmit dem Fahrrad hat.
Die AG-Mitglieder warten auch die schuleigenen Fahrräder.
Fahrsicherheitstraining für PKW-Fahrer
Die Schülerinnen und Schüler, die bereits einen Führerschein Klasse B besitzen, können unter Anleitung der Polizei ein Fahrsicherheitstraining auf dem Flugplatzgelände absolvieren. Die eigene Fahrfertigkeit wird verbessert, auf Fehlverhalten kann eingegangen werden.
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