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Erst ein Knall, dann Stille – und schließlich lautstarker Applaus. Das war das Ende der Literaturkursaufführung 2019.

Als die Zuschauer sich am Dienstag, dem 18. Juni 2019 bei überaus sommerlichen Temperaturen in der Aula eingefunden hatten, war die Vorfreude auf das folgende Stück groß, denn der Literaturkurs des 12. Jahrgangs hatte sich ja immerhin ein gesamtes Jahr darauf vorbereitet. Die Aula war bis zum Anschlag mit den Familien, Freunden und Lehrern der Schülerinnen und Schüler gefüllt. Das Stück, welches der Literaturkurs dieses Jahr präsentierte, nannte sich „ Sherlock Holmes – Das letzte Problem?“ und hielt nicht nur aufgrund des besonderen Endes die eine oder andere Überraschung bereit.

      

Plötzlich ging es los und Sherlock Holmes rannte durchs Publikum, verfolgt von den Gangstern Moriartys, um sich auf der Bühne vor ihnen zu verstecken. Dieser erste Auftritt Sherlocks, verkörpert durch Denny Kalter, ließ bereits erahnen, dass dessen witzige und unverwechselbare Art über den Abend hinweg eindrucksvoll für Unterhaltung sorgen würde. Gleich darauf ging es mit dem nächsten Lacher weiter, als beim Umbau des Bühnenbilds ein Sofa gegen eine Wand stieß. Gerade solche Szenen haben diesen Abend auf besondere Weise geprägt und nicht nur dem Publikum, sondern auch den Schauspielerinnen und Schauspielern eine Menge Spaß beschert.

Nun lernte das Publikum zunächst Mr. und Mrs. Watson kennen, authentisch und selbstbewusst gespielt von Lennart Pietig und Sarah Rodermund, und dann trat endlich das böse Supergenie Moriarty auf, gespielt von Jannis Sakowski. Er überzeugte mit seiner dunklen Aura sowie einem wahrlich finsteren Plan, der in den folgenden Szenen ins Rollen kam und zum ersten Tod des Abends führte: Die Eisverkäuferin, Sherlocks Informantin, wurde vergiftet. Ein Highlight der darauf folgenden Drogenübergabe, die sich als weitere Falle für Sherlock Holmes herausstellen sollte, war der Auftritt des Drogenprofessors, dessen Substanzen von Schwarzlicht in Neonfarben getunkt wurden.

  

Moriartys Machenschaften und die nicht gerade hilfreichen Ermittlungen der Polizei zogen das Netz um Sherlock immer enger zu, so dass das Publikum in der Pause interessiert verschiedene Vermutungen zum weiteren Verlauf des Stücks diskutierte.

Die zweite Hälfte der Aufführung begann unmittelbar mit dem Tod der Haushälterin Watsons, wodurch sowohl Zweifel an der Integrität von Mrs. Watson aufkamen als auch die Flucht von Sherlock und Watson notwendig wurde. Die folgende Verfolgungsjagd gipfelte in einem großen Streit der beiden Freunde, da auch der gutmütige Watson schließlich das Vertrauen in seinen langjährigen Freund verloren hatte. Dementsprechend war die Stimmung bei der Siegesfeier Moriartys groß, doch dessen hinterhältiges Spiel war noch nicht vorbei: Als Mrs. Watson ihren Mann unter Tränen in eine Falle lockte, offenbarte sie sich als Geliebte Moriartys, die die ganze Zeit über ein abgekartetes Spiel gespielt hatte. Nun erkannte man auch die beiden Schauspielerinnen, die mit einer Rahmenhandlung durch das Stück geführt hatten, als die Zwillingstöchter von Mrs. Watson und Moriarty, für die der Konflikt ihrer Eltern ebenfalls zum Zerwürfnis führte

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In der letzten Szene traf Sherlock in einem großen Showdown schließlich erstmalig von Angesicht zu Angesicht auf seinen Gegner Moriarty. Nach einem spannenden Schachspiel auf Leben und Tod sah für einen kurzen Moment alles so aus, als hätte Sherlock gewonnen. Doch überraschenderweise zog Mrs. Watson plötzlich eine Waffe und erschoss Sherlock. Ende böse, alles böse? Genau, denn in einem letzten Wendepunkt stellte sich heraus, dass Moriarty auch Mrs. Watson nur als weiteres Rädchen in seinem Masterplan benutzt hatte. Am Ende hatte somit Moriarty gesiegt.

Das war das Stück des diesjährigen Literaturkurses. Der Dank dafür gebührt jedoch nicht nur den vier Hauptrollen, sondern wirklich jedem Einzelnen im Kurs. Alle setzten sich mit voller Energie dafür ein, dass das Stück am Ende überzeugend auf die Bühne gebracht werden konnte. Sei es durch das gemeinsame Entwickeln des Handlungsstrangs, das Gestalten von Requisiten und Kostümen, das Verfassen von Dialogen, zahlreiche konstruktive Ideen, die schauspielerischen Leistungen, die technische Unterstützung, die Organisation der Aufführung, und und und – jeder Einzelne war wichtig, trug seinen bzw. ihren Teil bei und hinterließ einen ganz persönlichen Eindruck im Kurs und auf der Bühne. Wenn man ein Jahr gemeinsam an einem Projekt arbeitet, wächst man als Kurs zusammen und hat nichts anderes als Lob und Dank verdient. Das gleiche gilt natürlich auch für unsere Lehrerin, welche den Kurs jederzeit mit vollem Einsatz unterstützt und geleitet hat.

Ein großes Dankeschön für ein tolles Jahr und ein wunderbares Theaterstück geht somit an Caner Amet, Laurenz Bärenfänger, Dustin Fölling, Christina Friese, Lara Gerks, Denny Kalter, Aday Keles, Olivia Kötter, Anna-Lisa Lootze, Sophia Neufeld, Saskia Pahlke, Sina Peitz, Lennart Pietig, Lina Prüller, Sarah Rodermund, Jannis Sakowski, Mario Schelletter, Felix Schmidt, Sonja Schulz, Luisa Tchalikian, Salomé Wilke und Matthias Winkler.

Aktuelle Termine

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Zeugnisse
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