Q1 - Stop Motion Filme nach William Kentridge

Nach einer Auseinandersetzung mit dem südafrikanischen Künstler William Kentridge erprobten die Schülerinnen und Schüler des Q1-Kurses von Frau Stuckmann im Herbst 2023 eigene Möglichkeiten der Animation von Kohle- und Tuschezeichnungen. Die hier präsentierten Kurzvideos entstanden im Zuge der abschließenden Aufgabe, in der die liebste Buchsstelle zum Leben erweckt werden sollte. Die Schülerinnen und Schüler zeichneten dabei direkt auf Kopien ihrer Buchseite und nutzen vor allem Kohle, da diese durch ihre Flüchtigkeit leichtes Verwischen zulässt. Durch das Fotografieren der einzelnen Zustände der Zeichnungen entstanden am Ende folgende Stop Motion-Filme.

Christin - Das Gästehaus im Garten
Emir
Gebriela - Das heilende Licht
Lilli - Schmerzlicher Abschied
Merle - Tod als Weg zur Erkenntnis

Einsichten.Aussichten - Eine Fotoausstellung der Q1 im Theater Gütersloh


Im Frühjahr 2023 konzipierten die Kunstkurse der Q1 unter der Leitung von Frau Berressem, Herrn Liebig und Frau Stuckmann eine Fotoausstellung zum Thema Einsichten und Aussichten. Die Ausstellung war vom 16.-24.05.23 im Foyer des Stadttheaters Gütersloh zu sehen.

Die Aufgabe bestand darin, den Arbeitsimpuls Einsichten und Aussichten allein oder in Gruppenarbeit umzusetzen. Eine Gruppe orientierte sich dabei beispielsweise an einer Collagetechnik des Künstlers David Hockey, der in seinen sogenannten Joiners unterschiedliche Perspektiven einer Situation zusammensetzt. Die Collagen der Schülerinnen und Schüler (siehe Abschnitt neu arrangiert) regen dabei zum Vergleichen mit den real existierenden Gebäuden in Gütersloh an oder irritieren die Betrachter*innen, die manchmal erst auf den zweiten Blick eine Abweichung von der Wirklichkeit bemerken. Andere Gruppen beschäftigten sich mit individuellen Sichtweisen und Perspektiven auf die Gütersloh umgebende Infrastruktur und Natur (zum Beispiel durch den Einsatz von Drohnen) oder fingen unterschiedliche Lichtbedigungen ein und kombinierten diese.

neu arrangiert

bei Nacht

verfremdet

gespiegelt

Stillleben der EF


Wir, die Schüler der EF, haben im Kunstkurs von Frau Berressem an einem gestaltungspraktischen Projekt zum Thema Stillleben gearbeitet. Das Projekt umfasste eine Zeit von circa 8 Stunden. Zu Beginn unserer kreativen Arbeit wurde uns selbst überlassen, welches Thema wir darstellen und ob wir dieses alleine oder in Partnerarbeit gestalten. Die Unterrichtsstunden konnten wir nutzen, um frei und selbstbestimmt zu arbeiten. Die angenehmen Atmosphäre sorgte für die Entstehung vieler kreativer Ergebnisse.

Selbstporträts mit Stencil-Technik


Inspiriert durch den bekanntesten Street Art-Künstler der Welt, Banksy, haben sich die 7. Klassen mit der Stencil-Technik beschäftigt. Diese Technik, bei der Sprühfarbe mithilfe einer Schablone aufgesprüht wird, nutzte Banksy z. B. in den Kunstwerken "Love is in the Air" oder "Girl with Balloon" .

Um Stencils von ihren eigenen Gesichtern herzustellen, haben die Schüler*innen viele Schritte bewältigt: Zunächst wurden Fotografien mithilfe der iPads und der App Sketchbook so bearbeitet, dass man eine rein schwarz-weiße Vorlage ohne Grautöne erhielt. Diese wurde ausgedruckt und laminiert, um dann mit einem Cuttermesser zur Schablone geschnitten zu werden. Dabei war eine Menge Fingerspitzengefühl gefragt. Der letzte Schritt war das Drucken mit Acrylfarbe. Wie viele Ergebnisse zeigen, probierten sich die Schüler*innen gerade bei den Hintergründen aus, wodurch die Ergebnisse sehr individuell wurden. Hier ist eine Auswahl zu sehen.

Abstrahierte Selbstporträts der Q2


Ich konnte schon früh zeichnen wie Raphael, aber ich habe ein Leben lang dazu gebraucht, wieder zeichnen zu lernen wie ein Kind. — Pablo Picasso

Hier zu sehen sind die abstrahierten Selbstporträts unserer Schülerinnen und Schüler der Q2 zum Arbeitsimpuls "Das Gesicht verlieren". Sie entstanden mit Acrylfarbe im Format Din A2. Der Kurs beschäftigte sich in der vorangegangenen Unterrichtsreihe mit der Stilepoche des Kubismus und insbesondere mit den Werken Pablo Picassos. Im Zuge dessen wurden unterschiedlichste Wege der Abstraktion erprobt wie die Multiperspektivität, die Vereinfachung oder Zersplitterung.

Surrealistische Landschaften der Q1


Die Künstler*innen des Surrealismus, welcher sich den 1920ern entwickelte, hatten es sich zum Ziel gesetzt, das Unterbewusste, das Überwirkliche und Traumhafte in ihren Werken Ausdruck zu verleihen. Künstler wie Salvador Dalí und Max Ernst erfanden vielfältige Methoden, um sich ihrem Unterbewusstsein zu nähern. Die Schülerinnen und Schüler der Q1 erprobten einige dieser künstlerischen Verfahren wie die Frottage, Grattage oder das Abklatschverfahren (Décalcomanie) und verarbeiteten die durch den Zufall entstandenen Ergebnisse zielgerichtet zu Landschaften.