Austausch mit Craiova/Rumänien
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Unsere Schule versteht kulturelle und sprachliche Vielfalt als Bereicherung und fördert Mehrsprachigkeit, interkulturelle Kompetenz sowie europäisches Lernen als festen Bestandteil des Schulalltags. Mit unserer Erasmus+-Akkreditierung bis 2027 schaffen wir langfristige Möglichkeiten für internationale Begegnungen, Austauschprogramme und gemeinsame Projekte mit Partnerschulen in Europa.
Internationale Erfahrungen erweitern nicht nur Sprachkenntnisse, sondern stärken Offenheit, Toleranz, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Schülerinnen und Schüler lernen, sich in neuen kulturellen Kontexten zurechtzufinden, Vorurteile abzubauen und Europa als lebendige Gemeinschaft zu erleben.
Besonders wichtig ist uns, dass alle jungen Menschen von diesen Erfahrungen profitieren können. Dank der Förderung durch Erasmus+ soll die Teilnahme an internationalen Projekten und Mobilitäten möglichst unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Familien sein. Als inklusive Schule verstehen wir Chancengleichheit und Teilhabe als zentrale Werte unserer internationalen Arbeit.
Unsere Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam mit Partnerschulen aus verschiedenen europäischen Ländern an Projekten zu Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Demokratie. Dabei erwerben sie wichtige Kompetenzen für Studium, Beruf und ein verantwortungsbewusstes Leben in einer global vernetzten Welt.
Auch unsere Lehrkräfte profitieren vom europäischen Austausch, denn Erasmus+ ermöglicht neue Impulse für Unterricht und Schulentwicklung und stärkt die internationale Ausrichtung unserer Schule.
Unser Leitgedanke: "Die Begegnung mit dem Fremden lässt uns das Eigene neu entdecken." Mit Erasmus+ gestalten wir Schule als einen Ort des Lernens, der weit über das Klassenzimmer hinausreicht und Europa erlebbar macht.
Erasmus+ ist das Programm der Europäischen Union zur Förderung von Bildung, Jugend und Sport. Die hohe finanzielle Förderung bietet Schulen die Möglichkeit, internationale Partnerschaften einzugehen und innovative Projekte umzusetzen. Schüleraustausche werden weitestgehend finanziert und können zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden.
Im Oktober letzten Jahres haben wir den Antrag auf eine Erasmus+ Langzeitakkreditierung gestellt und freuen uns, dass dieser bewilligt wurde. Parallel dazu läuft weiterhin unser Kurzzeitprojekt mit dem Titel „Nachhaltig – ja, aber wie?“, dass sich mit Nachhaltigkeit in den Bereichen Lebensmittelerzeugung, gesunde Ernährung und Tourismus in Europa beschäftigt.
Im Rahmen dieses Projekts haben wir bereits einen erfolgreichen Austausch mit Frankreich durchgeführt. Ein weiterer Austausch mit Island ist derzeit in Planung.
Mit der neuen Langzeitakkreditierung wollen wir unsere Erasmus+-Aktivitäten in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Schwerpunkte werden dabei die Themen Demokratiebildung, Inklusion und digitales Lernen sein. Ziel ist es, allen unseren Schülern – auch denen aus einkommensschwachen Familien - nachhaltige internationale Erfahrungen zu ermöglichen und sie aktiv an einer offenen und vernetzten europäischen Zukunft teilhaben zu lassen. Geplant sind gemeinsame Projektarbeiten mit unseren internationalen Partnerschulen, die über den Unterricht hinaus wirken. Wir möchten damit nicht nur die interkulturellen Kompetenzen unserer Schulgemeinschaft stärken, sondern auch innovative Unterrichtsmethoden einführen und die Medienkompetenz unserer Schüler weiterentwickeln. Durch die Langzeitakkreditierung entstehen nachhaltige Netzwerke, von denen alle Beteiligten profitieren.
Martina Künne
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